Wer seinen Internetanbieter oder seinen Telefonanbieter wechselt, steht oft am Bereitstellungstag ohne Anschluss da. Probleme beim alten oder neuen Anbieter könenn den ganzen Vorgang oder die Mitnahme von Rufnummern verzögern oder sogar komplett scheitern lassen. So ging es mir im Oktober 2015. Man kann sich aber wehren und mit Hilfe der Bundesnetzagentur Schwung in die Sache bringen.

 

Wer beim Anbieterwechsel seines Telefon- oder Internetanschlusses Verzögerungen jenseits des Bereitstellungszeitpunktes erfährt, der wendet sich in der Regel zunächst einmal an die beteiligten alten und neuen Anbieter. Häufig verlaufen sich die Mühen der Kontaktaufnahme im Sande oder Technikertermine für die Behebung werden erst in weit entfernter Zukunft terminiert.

Was viele Verbraucher nicht wissen, ist die Tatsache, dass ein Anbieterwechsel maximal 24 Stunden nach dem Bereitstellungstermin abgeschlossen sein muss und dem Verbraucher keine längeren Ausfälle zumutbar sind.

Die Bundesnetzagentur kann hier in der Not als Helfer dienen. Einmal über das Kontaktformular benachrichtigt, setzt sich die Bundesnetzagentur (kurz BNetzA) mit den zuständigen Anbietern zusammen und nimmt sich der offiziellen Beschwerde zeitnah (in meinem Fall erfolgte eine Rückmeldung binnen 24 Stunden) an.

Zudem geht die Beschwerde in die über alle Anbieter geführte Statistik ein und dies ist wohl auch der Grund, warum diese Beschwerde so manchen Vorgang erheblich beschleunigt.

Wichtig für die Kontaktaufnahme mit der BNetzA ist, dass tatsächlich alle Pflichtangaben im Formular korrekt ausgefüllt sind.

Ich rate zudem zur Schilderung des Sachverhalts in einem separaten Dokument, dass als Anhang mitgeschickt wird, da das bereitgestellte Formular nur begrenzten Platz für Schilderungen bereitstellt.

Das passende Formular finden Sie unter diesem Link: 
http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/Anbieterwechsel/ProblemebeimWechsel/problemebeimwechsel-node.html