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thumb mi lightIn diesem Beitrag verrate ich, wie Ihr Eure LED-Bänder und Lichter mit Hilfe von Mi-Light-Lichsteuerungen in Eure Homematic-Umgebung integrieren könnt. Da es keinen Weg gibt beide Systeme von Haus aus miteinander zu koppeln, brauchen wir hierzu eine Art Adaptersoftware, nämlich die Integrationsplattform ioBroker. Diese verbindet später beide Systeme und lässt uns auch noch unzählige weitere Protokolle und Geräte in unser Smart-Home integrieren. 

 

 

 

Ich habe im gesamten Wohnraum mehrere LED-Streifen verbaut. Ein LED-Streifen illuminiert eine Klinkerwand, außerdem sind in unseren "Hülsta Now!" Schränken einige LED-Glasflächen ab Werk eingebaut. Leider hat z.B. Hülsta hier einige eher qualitativ schlechte LED-Steuerungen verbaut und so lassen sich Farben nur sehr ungenau auswählen und es ist nicht möglich, mehrere LED-Steuerungen der Schränke mit einer Fernbedienung zu bedienen.

Mein Plan ist es, diese Geräte in die Hausautomatisation einzubinden. So würden sich nicht nur zentral die Farben der Geräte schalten lassen, die gesamte Anlage könnte auch in andere Nutzungsszenarien eingebunden werden. So könnten die LED-Geräte beispielsweise im Falle einer Alarmauslösung der Alarmanlage rot blinken, oder bei Betätigung der Türklingel kurz grün blinken. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.

Eine solide Möglichkeit eine über Netzwerk steuerbare LED-Anlage einzurichten bieten die WLAN-fähigen Geräte von Mi-Light. Mit Ihren günstigen Preisen sind sie zudem eine echte Alternative zu den teuren HUE-Systemen von Phillips (Affiliate-Link).

Zuvor hatte ich mit dem Gedanken gespielt den original Homematic-RGBW-Aktor (Affiliate-Link) zu verwenden, dieser soll aber laut Foreneinträgen einige nervige Firmwarebugs besitzen und er ist zudem äußerst teuer. Er hätte den Vorteil gehabt, dass er sich direkt mit der Homematic CCU (Affiliate-Link) koppeln ließe.

Die Mi-Light-Controller lassen sich nämlich leider nicht direkt mit der Homematic koppeln - doch kein Problem, wir benutzen dazu ein Stück Adaptersotware: Die Smart-Home Integrationsplattform ioBroker. Diese vermittelt Signale und Befehle zwischen einer Vielzahl von Geräten und Protokollen. So ist zum Beispiel die indirekte Kopplung von Homematic-Komponenten, FHEM-Komponenten, KNX, Phillips Hue usw. möglich. Sprich durch diese Plattform ist man nicht länger an ein einzelnes System gebunden, sondern kann Geräte verschiedenster Hersteller miteinander kombinieren. So werden wir später unsere Mi-Light-Controller an die Homematic anbinden.

 

Was benötigen wir zur Umsetzung?

Ich setze voraus, das Ihr bereits eine Homematic CCU (Affiliate-Link) eingerichtet habt.

Für dieses Projekt benötigen wir nun noch einen Raspberry Pi, auf dem später die Integrationsplattform ioBroker läuft und natürlich die Komponenten auf der Mi-Light-Seite.

 

Wer noch keinen Raspberry Pi im Einsatz hat, dem sei das folgende Rasberry Pi-Set (Affiliate-Link) ans Herz gelegt. Es beinhaltet alles was wir brauchen:

  • Raspberry Pi 3 (hat ordentlich Rechenleistung, benötigt selber kaum Energie)
  • 16 GB Speicherkarte
  • solides Netzteil mit stabiler Stromversorgung (wichtig, denn meistens ist das Netzteil die Schwachstelle und gefährdet den stabilen Betrieb)
  • Gehäuse für Raspberry Pi

 

 

Wir benötigen weiterhin einen Mi-Light-WiFi-Controller (Affiliate-Link), der später per WLAN in das eigene Netzwerk eingebunden wird und dann Befehle vom ioBroker oder der zugehörigen Smartphone-App entgegennimmt und natürlich die Mi-Light-Steuerungsmodule (Affiliate-Link). Diese nehmen die Befehle vom Mi-Light-WiFi-Controller (Affiliate-Link) entgegen und werden mit den LED-Modulen verbunden. So können reguläre RGB oder auch RGBW-LED-Stripes angesteuert werden. Pro später zu steuerndem LED-Stripe wir ein Mi-Light-Steuerungsmodul (Affiliate-Link) benötigt.

Hier die Links zu Amazon:

 
 

 

Das Raspberry Pi 3 Set - Auspacken und Zusammenbauen

Dieses Video zeigt unser bei Amazon bestelltes Raspberry Pi 3 Set (Affiliate-Link). Wir packen die Einzelteile aus, bereiten den Raspberry vor und setzen ihn ins Gehäuse ein, sodass wir ihn im nächsten Step in Betrieb nehmen können.

 

Mi-Light WiFi Controller Box einrichten und feste IP vergeben

Mit unserem Smartphone "holen" wir die Mi-Light-WiFi-Controller-Box (Affiliate-Link) in unser WLAN. Anschließend wählen wir uns in das Webinterface der Mi-Light-WiFi-Controller-Box (Affiliate-Link) und vergeben dem Gerät eine feste IP-Adresse unter der wir das Gerät später über die ioBroker-Plattform ansprechen können.

 

Mi-Light LED-Steuermodule an die Mi-Light WiFi Controller Box koppeln

An die Mi-Light-WiFi-Controller-Box (Affiliate-Link) können bis zu 4 Mi-Light-Steuerungsmodule (Affiliate-Link) gekoppelt werden. Bei den Mi-Light-Steuerungsmodulen (Affiliate-Link) handelt es sich um die Geräte, die direkt an den LED-Modulen angeschlossen werden. 

 

Raspbian Betriebsssystem-Image auf die SD-Karte des Raspberry Pi schreiben

In diesem Video schreiben wir das Betriebssystem Raspbian auf die SD-Karte unseres Raspberry Pi 3.

Auf Windowsrechnern benutzen wir dazu das Tool "Win32 Disk Imager", auf dem Mac nutzen wir das Terminal. Weil letzteres etwas komplizierter ist als die Vorgehensweise auf dem Windows-PC, erläutern wir hier die Erstellung der SD-Karte speziell für den Mac. Auf Windowsrechnern braucht man aufgrund der Einfachheit in der Regel kein großes Tutorial.

 

 

io Broker auf dem Raspberry Pi installieren



Milight-Adapter im ioBroker installieren und Mi-Light LED-Module per ioBroker steuern

 

Weiterführende Links

Die folgende Seite soll angeblich diverse fertige Scripte in unterscheidlichen Programmiersprachen für die Steuerung des Mi-Light-Controllers bereitstellen. Ich habe diese Aussage aber noch nicht ausreichend überprüft. 
http://www.limitlessled.com/dev/

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